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Lehmhäuschen
– wir bauen Häuser aus Lehm!
Diese Webseite
richtet sich an diejenigen, die ein kostengünstiges und ökologisches Haus
bauen möchten sowie die Hauspreise zu hoch finden und auf eigene Kosten was
auf eigenem Grundstück errichten möchten.
Keine Preise
werden hier jedoch erwähnt, da sie von vielen Faktoren abhängen.
Wie viel wird
der Hausbau kosten hängt davon ab, was das Grundstück zu bieten hat:
Lehm, Holz,
Sand, Steine, Stroh.
Preise und
Qualität dieser Materialien sind sehr unterschiedlich.
Es ist auch zu
betonen, dass je mehr Zeit dem Hausbau gewidmet wird, desto billiger wird das
Haus.
Wird eine
Baufirma engagiert, wird der Preis auch ganz anders.
Gesamter
Energiebedarf nötig beim Hausbauen beträgt:
bei der Großplattenbauweise
- 180 000 kWh
bei der
traditionellen Bauweise (aus Ziegeln) - 80 000 kWh
bei der Bauweise,
die Lehm und Holz einbezieht - 25 000 kWh
-Je geringer der
Energieverbrauch, desto kleiner die Umweltverschmutzung
Dies kann auch
einen geringeren Kostenaufwand bedeuten.
Die Meisten von
uns können lediglich Sand und Bäume auf eigenem Grundstück bemerken (wenn
es diese gibt). Seit undenklichen Zeiten legt uns die Natur nahe, wie aus dem,
was wir in der Erde finden, ein Haus selbstständig errichtet werden kann, das
uns keine gesundheitlichen Schaden zufügt, unser Wohlbefinden fördert und völlig
bioabbaubar ist.
Viele stellen
mir die Frage: Wird solch ein Haus nicht zerfallen oder bei heftigen Regenfällen
wie ein Sandkuchen nicht auseinanderbröseln?
Sicherlich nicht!
Wenn in der sog.
COB Technik Lehm, Stroh und Sand gemischt werden, ist das Baumaterial dann
sehr widerstandsfähig.
Wenn wir die
Tatsache in Betracht ziehen, dass jedes dritte Gebäude der Welt aus Lehm
besteht, kann festgestellt werden, dass diese Bauweise sogar in schlechten
Wetterbedingungen zuverlässig, sicher und empfehlenswert ist.
LEHMPRÜFUNG –
Wie lässt es sich erkennen, ob der Lehm fett oder mager ist?
Zunächst wird
der Lehm zu einer 2 cm dicken und 7 cm langen Welle und dann zu einem Ring
geformt. Hat der Lehm eine glatte Fläche, ist er fett, bricht der Ring etwas
auseinander – ist der Lehm mittelfett. Lässt sich aber daraus kein Ring
formen, ist der Lehm mager.

FUNDAMENT eines
Lehmhauses weist keine großen Unterschiede gegenüber dem eines
traditionellen.
Werden Lehmhäuser
gebaut, ist dabei die Aufmauerung sehr wichtig.
Obwohl der Lehm
zu sehr widerstandsfähigen und harten Baumaterialien zählt, kann er vom
Wasser ausgewaschen werden.
Die Aufmauerung
soll sich über 0,5 Meter über der Erdobenfläche befinden.
Erst dann können
Wände gebaut werden.
In einem
Lehmhaus herrscht ein Mikroklima.
Im Winter ist es
warm und in heißen Sommertagen – kühl.
Lehmwände können
„atmen“ und daher auf eine natürliche Weise Wasser absorbieren und
abgeben. Dadurch ist die Luftfeuchtigkeit optimal.
Sie lassen die
Sonnenenergie durch, gleichzeitig aber schützen vor schädlichen Strahlung
der Sonne.
Neuste
Forschungen beweisen, dass Lehm Heileigenschaften hat – wirkt antiallergisch
und antibakteriell. Durch seine antistatischen Eigenschaften wird der
Staubgehalt der Luft reduziert, Immunität der Haut gegen Mikroorganismen erhöht,
die Luft ionisiert und trockener Schleimhaut der Atemwege vorgebeugt.
Seit 8000 Jahren
wird aus Lehm gebaut. In Turkmenistan wurden viereckige, auf 6000 v.Ch.
datierte Lehmhäuser entdeckt. All die alten Kulturen haben Lehm zum Bau von Häusern,
Befestigungen und Tempel angewendet.
Viele alte
Bauwerke wie z.B. die Chinesische Mauer wurden fast ausschließlich aus festem
Lehm gebaut und mit Steinen bedeckt.
Auf gleiche
Weise wurde das Innere der Pyramide
in Teotihuacán (Mexiko) gebaut, dafür wurden 2 Millionen Tonnen festen Lehm
verbraucht.
Statt mit den
Eltern in einer winzigen Wohnung zusammengedrängt zu leben, ist es vielleicht
doch wert, mit Spielen und gleichzeitig Lernen anzufangen und erfahren, wie
ein Ferienhaus, Brotbackofen, Grill, eine beheizbare Sitzbank, Räucherei und
in Zukunft ein eigenes Lehmhäuschen gebaut wird.
Um
unvergessliche Momente zu erleben, klicken Sie auf WORKSHOPS.
Glinianachatka Team
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